KI-Agenten entwickeln für ganze Abläufe
Empfangen, transkribieren, abgleichen, herausziehen, zurückschreiben. Wir bauen Agenten, die einen festgelegten Ablauf bis zum Ende durchlaufen, mit Freigaben dort, wo eine Person entscheiden soll.
- KI-Agent
- Ein KI-Agent wartet nicht auf die nächste Anweisung, sondern führt einen festgelegten Ablauf selbst bis zum Ende aus: Eingang entgegennehmen, verarbeiten, Ergebnis in die Systeme zurückschreiben. Ein Chatbot beantwortet Fragen. Ein Agent erledigt Schritte.
Das Meeting ist vorbei, die Arbeit nicht.
Die Aufnahme liegt ab. Das Protokoll schreibt jemand am Abend. Was beschlossen wurde, kommt so genau an, wie sich die schreibende Person erinnert.
Mit mehreren Standorten kommen Zeitzonen und Sprachen dazu. Allein die Frage, wer ein Thema gerade hält, kostet bis zur nächsten Woche.
Wir bauen den Teil dazwischen. Entscheidungen bleiben bei Menschen, die Übergaben übernimmt die Maschine. Wo eine Prüfung nötig ist, sieht eine Person das Ergebnis, bevor es geschrieben wird. So läuft es seit Monaten im Meeting-Projekt eines Kunden mit Standorten in Deutschland und Japan.
Fünf Stufen, jede für sich
Jede Stufe läuft unabhängig. Bricht eine ab, setzt der Ablauf dort wieder an und nicht am Anfang.
Eingang
Aufnahme und Kalenderdaten kommen herein und werden Teilnehmern und Tagesordnung zugeordnet.
Transkription
Sprache wird zu Text. Darf die Aufnahme das Haus nicht verlassen, läuft die Spracherkennung auf Ihrer Hardware.
Namensabgleich
Dieselbe Person taucht als Müller, Mueller und M. auf, dazu kommen Verhörer der Spracherkennung. Der Abgleich mit dem Mitarbeiterverzeichnis führt das zusammen. Ohne diese Stufe ist die Spalte Verantwortlich nichts wert.
Extraktion
Beschlüsse, Aufgaben, Fristen, Verantwortliche. Vor dem Festschreiben steht alles in einer Liste, die eine Person durchsieht.
Rückschreiben
Ins Wissenssystem, in Microsoft 365, in die Fachanwendung. Ab dann ist der Inhalt durchsuchbar.
Was wir zusammensetzen
Spracherkennung
Läuft auf Wunsch komplett bei Ihnen. Im Meeting-Projekt genau aus diesem Grund auf der Hardware des Kunden.
Abgleich mit Stammdaten
Das Mitarbeiterverzeichnis ist die Wahrheit. Schreibvarianten und Verhörer werden darauf abgebildet. Passt nichts, fragt der Agent nach, statt zu raten.
Extraktionsregeln
Beschluss, Aufgabe, Frist, Verantwortliche. Ein festes Muster, damit sich später zählen und suchen lässt.
Freigabe durch Menschen
Vor dem Festschreiben eine Liste zum Durchsehen. Korrekturen fließen in die nächsten Läufe ein.
Anbindung
Über Schnittstellen, wo es sie gibt. Wo nicht, über Dateiübergabe oder Bildschirmautomatisierung. Verbindungsstandards wie MCP wählen wir erst, wenn feststeht, welche Systeme dranhängen.
Protokoll
Welche Stufe wann was getan hat, bleibt gespeichert. Ohne das lässt sich hinterher keine Ursache finden.
Wann ein Agent passt und wann nicht
Viele Meetings allein sind noch kein Grund.
| Situation | Bessere Wahl | Warum | Was wir empfehlen |
|---|---|---|---|
| Regelmeetings mehrmals pro Woche | Agent | Protokoll und Verteilung kosten Stunden | Der typische Fall |
| Ein paar Termine im Monat | Abwarten | Bau und Betrieb rechnen sich nicht | Erst die Vorlage vereinheitlichen |
| Klare Entscheidungsregeln | Regelbasierte Automatisierung | Ein Sprachmodell macht Entscheidungen unschärfer | Ohne Modell umsetzen |
| Aufnahmen dürfen nicht raus | Betrieb auf eigener Hardware | Die Spracherkennung läuft auch im Haus | Lokale Konfiguration |
| Mehrere Standorte und Sprachen | Mehrsprachiger Aufbau | Schreibweisen und Sprachwechsel senken die Trefferquote | Abgleich als eigene Stufe |
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Vier Schritte bis zum Parallelbetrieb
Wir beginnen mit einer Meeting-Art. Dort zeigt sich, ob die Annahmen stimmen, und daran hängt alles Weitere.
Vorher messen wir den Ist-Zustand. Ohne Messung lässt sich hinterher kein Effekt zeigen. Die technische Dokumentation nach EU AI Act gehört zur Übergabe.
KI-Agenten entwickeln: häufige Fragen
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Nennen Sie uns das Meeting, das am meisten Nacharbeit kostet.
Dreißig Minuten reichen, um zu sagen, ob ein Agent dort trägt.